A. Lange & Söhne: Tourbograph Perpetual "Pour le Mérite"

Wie Viel A. Lange & Söhne: Tourbograph Perpetual “Pour le Mérite” – SIHH 2017 [Update: Video + Live-Bild] Replik teuer

Der Tourbograph Perpetual “Pour le Mérite” von A. Lange & Söhne kombiniert einen Chronographen mit Rattrapantefunktion, ein Tourbillon und einen ewigen Kalender. Dem Kenner verrät der französische Namenszusatz, dass die Kraftübertragung vom Federhaus mittels Kette und Schnecke erfolgt. Das sorgt für einen gleichmäßigeren Kraftfluss.

A. Lange & Söhne: Tourbograph Perpetual "Pour le Mérite"
A. Lange & Söhne: Tourbograph Perpetual “Pour le Mérite”

Bereits 2005 stellte die Manufaktur einen Tourbographen vor. Nun haben die Entwickler rund um das Tourbillon noch Platz für einen ewigen Kalender gefunden. Für das neue Modell, welches auf dem Genfer Uhrensalon SIHH 2017 präsentiert wurde, musste das Basiswerk umkonstruiert werden.

Update: Live-Bild des Tourbograph Perpetual “Pour le Mérite”:

Live-Bilder der A. Lange & Söhne Tourbograph Perpetual “Pour le Mérite”
So sieht der Tourbograph Perpetual “Pour le Mérite” von A. Lange & Söhne live aus

Das neue Handaufzugskaliber L133.1 besteht aus 684 Komponenten, wenn man die Kette als ein Teil sieht. Diese selbst ist wiederum aus 636 Einzelteilen zusammengefügt. Das Design des Tourbographen nimmt sich erkennbar die Taschenuhren von Ferdinand Adolph Lange zum Vorbild: Arabische Ziffern, umlaufende Eisenbahn-Minuterie, gebläute Stahlzeiger für die Zeit und rhodinierte Goldzeiger für den Kalender sowie kleeblattförmig arrangierte Hilfszifferblätter ergeben einen klassischen Gesamteindruck.

A. Lange & Söhne: Kaliber L133.1 Tourbograph Perpetual
A. Lange & Söhne: Kaliber L133.1 Tourbograph Perpetual

Der mit Zeigeranzeigen arbeitende ewige Kalender gibt bis zum Jahr 2100 alle Monatslängen richtig wieder. Erst am letzten Februartag dieses Säkularjahres bedarf er einer einmaligen Korrektur. Danach ist das Kalendarium wieder für ein ganzes Jahrhundert richtig programmiert. Auf den drei Hilfszifferblättern sind das Datum und der Wochentag bei zwölf beziehungsweise neun Uhr mit rhodinierten Goldzeigern dargestellt, Monat und Schaltjahr sind bei drei Uhr in einer Anzeige zusammengefasst. In der oberen Hälfte des Zeigerdatums befindet sich außerdem die auf 122,6 Jahre genau berechnete Mondphasenanzeige. Das Platingehäuse misst 43 Millimeter im Durchmesser und ist 16,6 Millimeter hoch. Der Tourbograph Perpetual “Pour le Mérite” ist auf 50 Exemplare limitiert. Er kostet 480.000 Euro. tw

Zwischen zwei Happen doziert der Unternehmenschef über die positiven Folgen des Neubauprojekts: „Dadurch verbessern sich die Arbeitsabläufe genauso wie die Zufriedenheit der Mitarbeiter.“ Überdies dürfte dem Unternehmen der nächste Klimapreis der sächsischen Wirtschaft sicher sein. Über 100 Meter tief hat A. Lange & Söhne gebohrt, um die Erdwärme als Energielieferant anzuzapfen.Bei der Energie will die Marke genauso innovativ sein wie bei der Kreation Aufsehen erregender Modelle: Zu Beginn des Jahres verblüfften die Sachsen die Fachwelt mit der Präsentation ihrer „Grand Complication“ (oben). Ein Meisterwerk der Uhrmacherkunst made in Germany. Extrem anspruchsvoll und mit einem Preis von knapp zwei Millionen Euro weit außerhalb der Kaufkraft der meisten Menschen.Dabei ist die auf sechs Stück limitierte Serie nicht etwa üppig mit Diamanten besetzt, sondern brilliert mit einer exorbitanten Vielfalt technischer Besonderheiten. So gibt der ewige Kalender im Schaltjahr auch den 29. Februar an, ferner findet sich der Mondkalender auf dem Zifferblatt.

Update: Der Tourbograph Perpetual “Pour le Mérite” im Video:

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